Können wir gern machen. Ich setz meine Argumentationskette, darauf eingehend, mal fortsetzend.
Es ist ein altbekannter Grundsatz, das zwei elementare Aspekte stets zuwiderlaufen und man einen vernünftigen Kompromiss zwischen beiden finden muss.
Sicherheit vs. Freiheit.
Dass in Zeiten wie unseren (sagt man das nicht in JEDER Epoche?) darf der Sicherheitsaspekt nicht nachrangig betrachtet werden. Die Gefahr liegt allerdings auf der Hand, dass um den Preis der Sicherheit unsere freiheitlich demokratische Grundordnung ausgehebelt wird. Jedes Recht, das wir unseren Behörden, wie immer sie heißen mögen, gewähren um eine Gefahrensituation abzuwehren, müssen wir danach eins zu eins zurückbekommen können. Und genau das ist das Problem. Nach einer Gefahr kommt die nächste und danach wieder die nächste. Und für jede neue Gefahr wird es unbedingt nötig sein, wieder ein Stückchen mehr von der eigenen Freiheit aufzugeben.
Die Entwicklung ist klar. Unsd somit weißt du auch, was ich damit sagen will. Wir müssen einfach bereit sein, den Behörden, auch ein Wenig zulasten unserer Sicherheit, die Arbeit schwer zu machen. Nehmen wir unsere Bundespolizei und den BND.
Man kann von denen halten, was man will.
1. Sie haben bisher jeden Anschlagsversuch vereiteln können. Auch wenn teilweise Glück im Spiel war.
2. Es wird weitere Anschläge geben. Selbst wenn wir uns aus Afghanistan zurückziehen sollten, was ich nicht hoffe. Denn dann sollen wir gefälligst Präsident Mullah Omar als unseren Staatschef anerkennen, usw.
3. Anschläge auf deutschem Boden werden irgendwann gelingen. Das wird hart für die deutsche Öffentlichkeit werden, denn genau DANN schlägt die große Stunde der Sicherheitsleute.
Sie werden weitreichende Befugnisse fordern, mit deren Hilfe der geglückte Anschlag hätte verhindert werden können.
Ihnen diese dann wieder abzuringen, wird in den darauf folgenden 10 Jahren ein Ding der Unmöglichkeit werden. In diesem Land möchte ICH dann nicht mehr leben. Das hatte ich, wie gesagt, schon mal.