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Georg

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Tuesday, October 26th 2004, 11:00am

US-Dollar

So verfällt die US Währung:

[IMG]http://chart4.consors.onvista.de/h_chart_570x370.html?ID_NOTATION=1390634&IND2=0&IND1=0&PERIOD=6&LANG=DE&GRID=1&SCALE=1&FUNDS_EARNINGS=1&MA2=0&SUPP_INFO=0&MA1=0&DISPLAY=1&VOL=0[/IMG]

(US-Dollar Notierung in Euro. Der Chart ist langfristig und aktualisiert sich träge, ca. 1 mal im Monat)
Neoliberalismus hat versagt. Es ist die Zeit einer neuen Wende. Ich wähle Die Linken bzw. Piraten.

Georg

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2

Friday, November 5th 2004, 3:42pm

Nachdem Bush die Wahl als US-Präsident gewonne hat,
kann man davon sehr stark ausgehen, daß sich der Dollarverfall fortsetzt.
Bush will Amerika weiterhin verschulden lassen,
die Bilanzdefizite nimmt er erstmal im Kauf.
So was wird aber an den Finanzmärkten mit Argwohn beobachtet:

Hier die Entwicklung des Euro im Vergleich zum Dollar auf kurzfristiger Basis:

[IMG]http://gfx.finanztreff.de/charts/cc_ftreff.gfx?zeit=600&symbol=EUR&land=276&boerse=11&typ=0&h=258&b=400&raster=1&hochtief=0&berg=0&d1=38&d2=200&uintervall=60&split=0[/IMG]


Und hier der US-Dollar Index:

[IMG]http://charts.futuresource.com/cis/fsspon?cont=DX&period=D&size=650x450&bartype=CANDLE&bardensity=medium&headerbackground=(221,221,221)&headerforeground=(102,102,102)&headerdatacolor=(0,1,125)&studyheaderbackground=(221,221,221)&showextendednames=true&random=7731[/IMG]
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Georg

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Saturday, November 27th 2004, 4:24pm

Euro markiert fast täglich neue Hochs, bzw. der Dollar ruscht fast täglich tiefer.

Kurzfristig sollte sich der Dollar ein wenig erholen, ein Fall des Euros unter 1,30 $ wäre wahrscheinlich.

Die US Administration ist aber am fallenden Dollar interessiert,
weil sie auf diese Weise ihre Defizite senkt, somit dürfte mittel- bis langfristig klar sein,
wie der Dollar tendieren wird - neue Tiefen.
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Georg

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4

Thursday, January 20th 2005, 2:35pm

Der Euro fiel wieder unter 1,30 $ wie ich Ende November prognostiziert habe.
Im Laufe des Jahres kann die Stärke des Dollars noch anhalten, auf längere Sicht (über einem Jahr) sehe ich den Dollar aber wieder deutlich schwächer tendieren. Euro sollte dann Richtung 1,40 $ oder sogar drüber steigen.

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Talon Karrde

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Thursday, January 20th 2005, 2:54pm

wie ist denn der derzeitige wechselkurs ? also 1 ? = ? $

ShaiAlith

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Thursday, January 20th 2005, 3:25pm

1 ? entspricht 1,29580 USD Stand: 20.01.05 16:20:04


Devisen - Kursliste


mitgedacht ist halb gewonnen ;)

Georg

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Thursday, January 20th 2005, 7:45pm

Der Kurs von Shai ist korrekt.

Zur Erklärung, ich beziehe mich in diesem Thread auf den Kursverhätnis ?/$.
Das bedeutet, wenn der Dollar schwächer wird, heißt das, daß der Euro an stärke gewinnt und umgekehrt.
Demzufolge ewarte ich noch für gewisse Zeit schwächeren Euro (=stärkeren Dollar), bis der Dollar dann wieder kräftig nachgibt und Euro wieder neue Hochs erreicht.
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Georg

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Tuesday, February 22nd 2005, 7:11pm

Nach vorübergehenden Stärke des Dollars gibt dieser wieder nach.
Der aktuelle Grund, die Südkoreanische Zentralbank will ihre Geldreserven in Dollar abbauen. Der Euro soll zukünftig bevorzugt werden.
Gut möglich daß wir den Euro noch in diesem Jahr bei 1,40 $ sehen werden.
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Georg

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Monday, October 29th 2007, 11:31pm

Im Jahr 2005 gelang es dem Dollar sich noch deutlich zu erholen, seine Stärke gegenüber dem Euro fand bei ca. 1,20 $ das Ende.
Seitdem bildete sich ein neues Aufwärtstrend des Euro, der dem Dollar immer schwächer aussehen läßt.



Die jüngste Schwäche resultiert aus dem Platzen der Immobilienblase in den USA.
Die Amis sind massiv verschuldet, eine mögliche Lösung heißt die Abwertung der eigenen Währung.
Der neue FED Chef - Bernanke - hat seine inflatonäre Thesen schon lange davor verbreitet, als er zum Chef der US-Zentralbank nominiert wurde.
Es ist sehr wahrscheinlich, daß der Euro gegenüber Dollar weiterhin zulegen wird, aber auch der Euro verdient den Namen einer stabilen Währung nicht. Wir leben in einer Zeit, wo keine der Finanzmächten eine feste Währung haben möchte.
Feste Währung bedeutet Nachteile bei Exporten. Die Geldmenge in Europa wird auch zügig ausgeweitet, somit wir auch steigende inflationäre Tendenzen zu spüren bekommen, die mittlerweile recht offensichtlich für jeden werden.
Der Chart oben bedeutet nur, der Dollar ist noch schwächer als der schwache Euro.
Schaut man sich die Entwicklung des Goldes gegenüber dem Dollar und gegenüber dem Euro an, wird man feststellen, daß Gold die echte Stabilität bietet, die sich nicht einfach wie das Papiergeld durch dessen Vermehrung aufweichen läßt.


(Sowohl immer mehr Euros wie auch Dollars sind für eine Unze Gold zu bezahlen)

Sowohl der Euro wie auch der Dollar werden in Zukunft weiterhin an ihrem Wert verlieren, weil die Finanzwirtschaft völlig aus dem Gleichgewicht ist. Die Umverteilung des Geldes führt dazu, daß immense Geldvermögen gegenüber immensen Kreditschulden stehen.
Um die Wirtschaft dennoch am Leben zu erhalten versuchen die Zentralbanken immer neues Geld in die Finanzwelt zu pumpen wie das neulich bei dem Ausbruch der Immobilenkrise geschah.
Wer sein Geldvermögen retten will, flüchtet in die Sachwerte und damit unter anderem ins Gold.
Die Nachfrage nach Gold dürfte demnächst noch zunehmen.
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Muck

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Sunday, November 4th 2007, 3:57pm

Im Moment kann man bei dem schwachen Dollar super Urlaub in den USA machen. :D
Ich nahm den Bogen meinen besten - mein Pfeil flog hundert Schritt ´gen
Westen
:thumbsup:

Georg

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11

Sunday, November 4th 2007, 4:32pm

Muck
Vorausgesetzt, man hat einen Job, der nicht unter Exportschwund leiden wird.
Abwertung der Währungen ist schon eine ernste Angelegenheit.
Mag sein, daß für Europäer die Preise in den USA günstig erscheinen, aber was nutzt uns das,
wenn bei uns zu Hause die Preise steigen. Wieviele von uns werden sich die Reise nach USA noch leiten können?
Euro ist keine stabile Währung, sie nur auf dem Bezug zu US Dollar stabil.
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BunnyBuster

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Monday, November 5th 2007, 2:42pm

Einen Job, der nicht unter Exportschwund leidet.
Georg, der Satz ist so schwachsinnig, wie unverständlich. Welcher Job soll das denn sein?

Bitte eine KURZE Antwort.

Georg

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Monday, November 5th 2007, 4:37pm

@ Bunny
Es gibt Unternehmen, hohe Exportqoute nach USA aufweisen.
Dazu gehören Atomobil- und Maschinenbau.
Deutschland ist Exportweltmeister, es wird also sehr viel exportiert. Es ist klar, daß nicht alles in die USA abgesetzt wird, aber so manches Unternehmen muß Abstriche vom Umsatz verkraften.
Beispiel:
Stell Dir ein Unternehmen X vor, das ein Produkt Y in die USA verkauft.
Um einen Gewinn von 10 % zu haben, muß das besagte Produkt beispielweise für 1000 €/Stück verkauft werden.
Vor 3 Jahren als für einen Euro noch 1,20 $ bezahlt wurde, verlangte man in den USA für das Produkt 1200 $ um nach dem Wechsel 1000 € zu haben.
Wenn heute 1 Euro = 1,45 $ kostet, muß das Unternehmen X für das gleiche Produkt Y in den USA 1450 $ verlangen um auf seine Gewinnmarge von 10 % zu kommen(1000 €= 900 € Erschaffungskosten+100 € Gewinn). Das Unternehmen X müßte also die Preise in den USA erhöhen, damit es immer noch seine Zielmarge von 10 % bekommt. Die Erhöhung kann es aber dazu führen, daß ein Wettbewerber billiger ist und der Absatz stockt.
Wenn das Produkt Y weiterhin für 1200 $ verkauft werden sollte, würde das Unternehmen anstatt 1000 € nur 827 € pro Stück einnehmen.
Dadurch wäre die Gewinnmarge von 10 % längst weg, schlimmer noch. Das Unternehmen X wurde bei diesem Geschäft Verlust erzielen. (827 € Verkaufserlös - 900 € Erschaffungskosten = 73 € Verlust).
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BunnyBuster

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Thursday, November 8th 2007, 7:13am

Ich hatte befürchtet, dass du so antwortest. Das war aber nicht meine Frage. Ich weiß sehr wohl, wie Unternehmen Gewinnminderungen entstehen aufgrund Kursschwankungen.

Das schlägt sich aber bei niemandem unmittelbar in der Gehaltszahlung nieder. Und darauf bezog sich auch meine Frage.

Kennst du jemanden, bei dem das so ist?

Georg

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Thursday, November 8th 2007, 3:07pm

Warum sollte das keine Auswirkung auf Gehaltzahlungen haben?
Sollte da Unternehmen Einbüssen bei Absatz spüren, kann es zu Entlassungen kommen.
Eine andere Lösung, man könnte Kosten sparen indem man die Prämien der Mitarbeiter kürzt.
So was ist heuzutage bei Weihnacht- und Urlaubsgeld schon normal, wobei das nicht immer auf die Kurschwankungen zurükzuführen ist.
Die Mitarbeiter der Exportlästigen Unternehmen könne sehr wohl die Kursschwankung an den Währungsmärkten in ihrem Portmonaie spüren.
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BunnyBuster

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Thursday, November 8th 2007, 3:43pm

Oh Mann, Georg.
Wie weit von unserer Realität wohnst du eigentlich entfernt?
Gibt es bei dir auch eine Existenzebene jenseits der Statistik?

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17

Sunday, November 18th 2007, 9:54am

Es wird Zeit das der EURO zur stabilen Währung wird; auf lange Sicht wird der EURO den Dollar im Export ablösen. Ob die Preise in Europa so hoch bleiben, bestimmt im Grunde der Verbraucher aber der weiß es noch nicht; ich wiederhole mich aber braucht Mann/ Frau den ganzen Mist der uns als Verbraucher angeboten wird; wenn JEDER einzelne mal in den Käuferstreik gehen würde, ja was glaubt ihr denn was passiert..... DIE PREISE WÜRDEN FALLEN!!Ja, Leute so einfach kann es sein. Anstatt in die Kneipe zu gehen und Dein blödes Bier und sonstiges zu saufen, könnte man doch lieber seine Liebste ...... und wer weiß was noch!!

Die ganze Diskussion, um teuren EURO und weniger Gewinne stimmen einfach nicht; schaut Euch die Ergebnisse der Unternehmen an und dann könnt ihr Euch ein Bild davon machen.
Wichtiger ist: " Euer Geld ist Euch nicht Böse, wenn Ihr es behalten wollt " !!!

Tschö 8)

Akupunkturfreak

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18

Sunday, May 31st 2009, 2:33pm

Der Euro gegenüber US_Dollar hat seine Konsolidierungsformation verlassen.
In den nächsten Monaten dürfte sich die US Währung weiter abschwächen, was den EURO/DOLLAR Index auf die neue Höhen hieven sollte.
Die Amerikaner dürften wenig Interesse an starkem US Dollar haben. Übrigens die Europäer wohl auch nicht, allerdings ist die US Finanzpolitik viel flexibler.
Da drüben schert sich keine um Einhaltung der Maastrich Kritärien.

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Georg

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19

Wednesday, December 2nd 2009, 6:54pm

Mal ein kleines Beispiel, warum die Amerikaner Interesse an schwachen US Dollar haben:

http://www.welt.de/wirtschaft/article540…der-Anfang.html
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Friday, February 5th 2010, 5:49pm

Die PIGS- Länder (Portugal, Italien, Griechenland und Spanien) und in erster Linie die Griechen haben den Aufwärtstrend beim Euro ins Abwärtstrend gedreht.
Der Euro verbilligt sich gegenüber dem US Dollar nahezu Crash-artig. Solange der Trend hält, darf man mit weiteren Abgaben beim Euro rechnen.
Sollte demnächst Portugal in Schwierigkeiten kommen, dürfte der Euro Richtung 1,30 US-Dollar rutschen.
Georg has attached the following image:
  • EURUSD05.02.10.jpg
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