Im Jahr 2005 gelang es dem Dollar sich noch deutlich zu erholen, seine Stärke gegenüber dem Euro fand bei ca. 1,20 $ das Ende.
Seitdem bildete sich ein neues Aufwärtstrend des Euro, der dem Dollar immer schwächer aussehen läßt.
Die jüngste Schwäche resultiert aus dem Platzen der Immobilienblase in den USA.
Die Amis sind massiv verschuldet, eine mögliche Lösung heißt die Abwertung der eigenen Währung.
Der neue FED Chef - Bernanke - hat seine inflatonäre Thesen schon lange davor verbreitet, als er zum Chef der US-Zentralbank nominiert wurde.
Es ist sehr wahrscheinlich, daß der Euro gegenüber Dollar weiterhin zulegen wird, aber auch der Euro verdient den Namen einer stabilen Währung nicht. Wir leben in einer Zeit, wo keine der Finanzmächten eine feste Währung haben möchte.
Feste Währung bedeutet Nachteile bei Exporten. Die Geldmenge in Europa wird auch zügig ausgeweitet, somit wir auch steigende inflationäre Tendenzen zu spüren bekommen, die mittlerweile recht offensichtlich für jeden werden.
Der Chart oben bedeutet nur, der Dollar ist noch schwächer als der schwache Euro.
Schaut man sich die Entwicklung des Goldes gegenüber dem Dollar und gegenüber dem Euro an, wird man feststellen, daß Gold die echte Stabilität bietet, die sich nicht einfach wie das Papiergeld durch dessen Vermehrung aufweichen läßt.

(Sowohl immer mehr Euros wie auch Dollars sind für eine Unze Gold zu bezahlen)
Sowohl der Euro wie auch der Dollar werden in Zukunft weiterhin an ihrem Wert verlieren, weil die Finanzwirtschaft völlig aus dem Gleichgewicht ist. Die Umverteilung des Geldes führt dazu, daß immense Geldvermögen gegenüber immensen Kreditschulden stehen.
Um die Wirtschaft dennoch am Leben zu erhalten versuchen die Zentralbanken immer neues Geld in die Finanzwelt zu pumpen wie das neulich bei dem Ausbruch der Immobilenkrise geschah.
Wer sein Geldvermögen retten will, flüchtet in die Sachwerte und damit unter anderem ins Gold.
Die Nachfrage nach Gold dürfte demnächst noch zunehmen.