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Georg

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1

Wednesday, October 18th 2006, 9:39am

Gehörst Du zur Unterschicht?

Gehörst Du zur Unterschicht?

A total of 15 Votes have been submitted.

7%

Ja, leider bin ich davon bereits betroffen. (1)

33%

Nein, aber ich befürche, es dauert nicht mehr lange bis es so weit ist. (5)

60%

Definitiv nein. (9)

In den Medien taucht ein neues Wort für die Verlierer des Raubkapitalismus auf. Laut der Presse gehören mittlerweile 11 % der Bürger der oben genannten Schicht an.

Wie sieht es bei Psychos aus?
Die Umfrage ist anonym, man muß bei der Abgabe der Stimme keinen zusätzlichen Kommentar abgeben.
Neoliberalismus hat versagt. Es ist die Zeit einer neuen Wende. Ich wähle Die Linken bzw. Piraten.

Milos

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2

Wednesday, October 18th 2006, 11:24am

Naja Umfrage soweit ganz OK allerdings habe ich ein Problem mit der Definition "Unterschicht", der Begriff ist für mich diskreminierend und als SPD Mitglied lehne ich so eine Bezeichnung strikt ab...

Es gibt Reiche und arme Leute in unserem Land keine frage aber es gibt keine Unterschicht, was für ein idiotischer Name...

Und diese Menschen (größtenteils) sind auch nicht bestimmt opfer vom Raubkapitalismus, finde es mehr als lächerlich die Reichen leute oder die Kapitalisten verantwortlicg zu machen für Menschen die nicht viel Geld haben....
Trendlupe



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3

Wednesday, October 18th 2006, 5:42pm

Es ist ein leidiges Thema, nur wenn ein Sozialpolitiker behauptet, es gibt keine Unterschicht, dann kann man dieser Person jeglichen Realitätsverlust bescheinigen.

Es gibt unterschiedliche Schichten, nur der Begriff, ist diskriminierend.
Ich denke mal "Unterschicht" wird das Unwort des Jahres 2006 werden.

Deutschland will es nicht war haben, das ca. 8 Millionen Menschen an der Armutsgrenze leben.

Solange wie es dumping Löhne gibt und solange wie sich Manager ihre Gehälter bis zu 171 % (Commerzbank ) selbst erhöhen und keine Verantwortung ihrer schlechten Arbeit übernehmen, wird sich niemals was ändern.

Was Deutschland braucht, sind die Einführungen von mind. ? 8,00 Mindeslöhne / Std..
Das erhöht die Kaufkraft und das bringt wirklichen Wachstum und nicht diese durchhalte Parolen der Politiker / Wirtschaftsweisen , die stetiges Wachstum vorhersagen ( + 2,3 % ). Seid doch mal ehrlich, was ist das für eine langsam wachsende Wirtschaft.

Dabei ist der ZEW - Konjunkturindex wieder mal gefallen!! In diesem Index werden die Unternehmen in Deutschland gefragt, wie Sie die Konjunktur sehen!

Also, ist doch egal welche Schichten oder auch nicht, es gibt.

Ich denke mal es wird Zeit, eine neue Regierung zu wählen, die jetzige große Koalition hat total versagt!!!!!!!!!!

Tschö 8)

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Georg

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4

Wednesday, October 18th 2006, 6:41pm

Quoted

"Unterschicht", der Begriff ist für mich diskreminierend und als SPD Mitglied lehne ich so eine Bezeichnung strikt ab...


Dabei wird Schröder, dem SPD-Mann schlechtchin, vorgeworfen, daß sich die Armut zu seiner Kanzlerschaft drastisch ausgebreitet hat.
Wer glaubt, die SPD wäre eine Arbeiterpartei, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Zu Zeiten der SPD haben sich die Wirtschaftsbosse genau so bereichtert wie aktuell bei Merkel ("Ich will Deuschland dienen").
Noc hwas zum Thema Nebeneinkünfte der Politiker, die warum auch immer als geheim gelten. 50 von 52 Politiker der Linkspartei haben ihre Nemeneinkünfte offengelegt. SPD und CDU? Fehlanzeige.
Mich würde interessieren wo Du Milos den Unterschied zwischen SPD und CDU siehst. Ich erkenne nue einen. Bei SPD werden die Mitglieder "Genossen" genannt, das war aber schon. Kann Su mich vielleicht bitte aufklären?
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Milos

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5

Wednesday, October 18th 2006, 7:04pm

Quoted

Original von Georg

Quoted

"Unterschicht", der Begriff ist für mich diskreminierend und als SPD Mitglied lehne ich so eine Bezeichnung strikt ab...


Dabei wird Schröder, dem SPD-Mann schlechtchin, vorgeworfen, daß sich die Armut zu seiner Kanzlerschaft drastisch ausgebreitet hat.
Wer glaubt, die SPD wäre eine Arbeiterpartei, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Zu Zeiten der SPD haben sich die Wirtschaftsbosse genau so bereichtert wie aktuell bei Merkel ("Ich will Deuschland dienen").
Noc hwas zum Thema Nebeneinkünfte der Politiker, die warum auch immer als geheim gelten. 50 von 52 Politiker der Linkspartei haben ihre Nemeneinkünfte offengelegt. SPD und CDU? Fehlanzeige.
Mich würde interessieren wo Du Milos den Unterschied zwischen SPD und CDU siehst. Ich erkenne nue einen. Bei SPD werden die Mitglieder "Genossen" genannt, das war aber schon. Kann Su mich vielleicht bitte aufklären?


Was soll ich dich noch Aufklären :-) Du bist ein unverbesserlicher Linke der Reich werden will... :-)

Ich bin absolut dagegen das Gehälter offengelegt werden, war mal anderer Meinung aber findes es totaler schwachsinn und nur populistisch was die Linken da machen... Armut gab es fast unter jeden Kanzler evtl. Kohl weniger der hat ja die ´Gelder nur so verprasst und das mussten die anderen und auch heute wir ausbaden...

Schröder war ein Super Kanzler nun haben wir einen Suppenkanzlerin... Schröders oder besser SPD Arbeit trägt nun Früchte... klar 2,5% Wachstum ist nicht der bringer aber immerhin besser als nix...
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6

Thursday, October 19th 2006, 12:21pm

Ich gebe Dir Recht Milos, Schröder war ein Kanzler der Mut zu Veränderungen hatte, Schröder hat sich gegen Busch gestellt und das fand ich super.
Schröder hat sich durch seine Reformen auch im eigenen Lager Feinde gemacht und deswegen ist er auch so fallen gelassen worden.

Die Merkel gefiel mir zu Beginn und nun zeigt sich das Sie im Grunde nur eine Marionette ist, man merkt schon die Schule von Kohl, den der hat Deutschland erst stark ins Minus geführt.

Wirtschaftswachstum muß langsam aber stetig sein, und nicht so wie jetzt; dieses Jahr Wachstum und nächstes Jahr hat Deutschland wieder Wachstumsstillstand, das ist doch nicht zufriedenstellend.

Diesen Wachstumsstillstand kann sich die Merkel dick auf ihre Fahnen schreiben, tolle Kanzlerin??????

Tschö 8)

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Georg

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7

Sunday, October 22nd 2006, 10:25pm

Steinbrück prangert Maßlosigkeit an
Ignorant, ohne Gespür, raffgierig: Bundesfinanzminister Steinbrück greift Topmanager wegen ihrer exorbitanten Gehälter an. Die Maßlosigkeit einiger Wirtschaftsspitzenkräfte gefährde das Wohl der Gesellschaft.
(...)

Nach Ansicht Steinbrücks droht eine Spaltung der Gesellschaft. "Wenn man diese Abkopplung zulässt, klopfen die Probleme eines Tages auch an die Türen des bessergestellten Publikums."
(...)
Weiterlesen [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,444006,00.html]hier.[/URL]
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8

Sunday, October 22nd 2006, 10:41pm

Quoted

Original von Georg
Steinbrück prangert Maßlosigkeit an
Ignorant, ohne Gespür, raffgierig: Bundesfinanzminister Steinbrück greift Topmanager wegen ihrer exorbitanten Gehälter an. Die Maßlosigkeit einiger Wirtschaftsspitzenkräfte gefährde das Wohl der Gesellschaft.
(...)

Nach Ansicht Steinbrücks droht eine Spaltung der Gesellschaft. "Wenn man diese Abkopplung zulässt, klopfen die Probleme eines Tages auch an die Türen des bessergestellten Publikums."
(...)
Weiterlesen [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,444006,00.html]hier.[/URL]


Es gibt solche und solche Manager, klar die gehälter stimmen oft nicht mehr mit der realition zur Aufgabe der einzelnen...

Schau mal was Fußballspieler verdienen oder z.b. ein Schuhmacher der idiot kassiert pro Tag ca. 175.000 Euro :-)

Keine Ahnung wie man so etwas besser regulieren könnte aber ein eingreifen mittels Gesetzte würde ich nicht gut finden, evtl. wäre ein prämiensystem angebracht sozusagen wenn der Vorstand gut arbeitet und arbeitsplätze oder sonst was schafft dann entsprechende Prämien zum Grundgehalt...

Wie stehen wir dem im Vergleich zur restlichen Welt ? ich meine wie regeln das andere Länder, wir können uns ja schlecht abkapseln und Managern nur noch 2.500 Euro im Monat zahlen, dann gehen die spitzenleute weg und dan ??? 8o
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Talon Karrde

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9

Sunday, October 22nd 2006, 11:01pm

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Schuhmacher der idiot

Editier das mal lieber, sicher ist sicher

ich denke nicht, das manager die spitzenleute sind. eher das volk selbst und seine leistung sind es, die es zu etwas ganzen machen.

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10

Sunday, October 22nd 2006, 11:05pm

Quoted

Original von Talon Karrde

Quoted

Schuhmacher der idiot

Editier das mal lieber, sicher ist sicher

ich denke nicht, das manager die spitzenleute sind. eher das volk selbst und seine leistung sind es, die es zu etwas ganzen machen.


Warum soll ich das editieren ??? Ich stehe dazu und vetrete meine Meinung zu Schuhmacher, baste ...

naja das volk funzt nicht wenn es keine leute gibt die führung übernehmen... ich denke es ist eine symbiose von beiden.... abgesehen davon gibt es im volk sicher riesenanteile die im stande sind nichts zu vollbringen und für die das wort leistung ein fremdwort ist....
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Talon Karrde

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11

Monday, October 23rd 2006, 12:35am

find es interessant, wie negativ du dich immer zu dem volk äusserst und positiv zu den managern :rolleyes:
jedenfalls denke ich, das das wir, das volk, immer noch den weit größten anteil an leistungen erzielen. die koordination und planung, das ist meist ein gewagtes spiel, denn es kann auch jederzeit nach hinten los gehen, streiks beginnen und die moral der arbeiter sinkt was die produktivität auch sinken lässt. nur wer muß dann immer dafür bluten ? garantiert nicht die wahren verantwortlichen, quasi der ursprung des übels.

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12

Monday, October 23rd 2006, 1:19am

Quoted

Original von Talon Karrde
find es interessant, wie negativ du dich immer zu dem volk äusserst und positiv zu den managern :rolleyes:
jedenfalls denke ich, das das wir, das volk, immer noch den weit größten anteil an leistungen erzielen. die koordination und planung, das ist meist ein gewagtes spiel, denn es kann auch jederzeit nach hinten los gehen, streiks beginnen und die moral der arbeiter sinkt was die produktivität auch sinken lässt. nur wer muß dann immer dafür bluten ? garantiert nicht die wahren verantwortlichen, quasi der ursprung des übels.


Naja nix gegen das Volk aber es waren immer die Querdenker die großartiges geleistet haben und denen wir unzählige Erfindungen zu verdanken haben. Wie schon mal in einem anderen Thread erwähnt von mir, ich habe nix gegen Manager gehälter sehr viele tun einen verdammt guten Job und diese sollen auch meinetwegen so viel verdienen wie sie wollen....

Es heißt ja nicht umsonst " nur tote fische schwimmen im strom " und das Volk ist nun mal Mainstream :-)

Klar das Volk leistet seinen Anteil an vielen dingen aber ohne Führungskräfte / Manager / vorstände die dinge leiten... würde wenig passieren.

Und wo bitte ist das Volk in diesem lande ??? Die deutsche mentalität ist eine die sich mit ihrer situation arrangiert... z.b. thema unterschicht (ich mag das wort nicht aber egal) will mich jetzt nicht zu weit aus dem fenster lehnen aber es ist meiner meinung nach wirklich so das diese besagte unterschicht sich einfach mit der situation abgefunden hat...

das ist echt traurig aber leider realität die menschen lassen sich einlullen oder versinken in ihrem eigenen mitleid haben kein mut und keine hoffnung...

es ist leicht zu sagen wenn man nicht in solch einer situation ist aber man sollte nie aufgeben.... jeder einzelne kann wenn er will...

mein motto das hat mir immer geholfen " wenn morgen die welt untergeht, pflanze ich heute einen baum" :daumen:
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13

Monday, October 23rd 2006, 1:03pm

@ Milos

Du kannst nicht von jedem erwarten, daß man sich selbständigt macht.
Im Gegensatz zu Dir schaue ich mir oft die Geschichte an, dann stelle ich fest daß es einen Zyklus gibt. Es gibt nämlich Phasen, wo es Gleichgewicht gibt, dh. die Kaufkraft ist mehr oder weniger gleichmäßig verteilt. Obwohl es dann immer noch reichere und ärmere gibt, an der Diskrepanz wird die Gleichgewichtsphase erkannt.
Dann gibt es Phasen, wo die Einkommen der Elite extrem auf Kosten der Masse ansteigen. Das gute daran, erreicht die Diskrepanz ein bestimmten Niveau, kollabiert das System, meistens leider unterm Blutvergießen.
Man muß kein Prophet sein um absehen zu können, das so ein progressiver Zustand nicht lange haltbar ist. Das kann sogar ein SPD-Mann wie Steinbrück einsehen, in dem er bereits befürchtet, "klopfen die Probleme eines Tages auch an die Türen des bessergestellten Publikums."
Wer das nicht einsehen kann, der muß wohl geistig beschränkt sein, anders kann ich mir so was gar nicht erklären.
Diejenigen, die das doch anders sehen, sollen mit bitte erklären, wie ihres Meinung nach die Welt in 20 - 30 Jahre aussehen möge.
Wer wird da in der Lage noch was verkaufen und auf der anderen Seite wo sitzen dann die Käufer, die den volkswisrtchaftlichen Konsum tragen. Auf die Antworten wäre ich gespannt, aber ich weiß daß ich keine plausible Antworten bekommen werde. Da könnte mir genauso jemand auch versuchen zu beweisen, 1+ 1 wäre 3.

Fazit:
Wenn die Rahmenbedienungen nicht stimmen, kann man sich auf den Kopf stellen und die Welt wird nicht besser.
Das wäre so als ob man von einem Sklaven im Mittelalter verlangen würde, er sollte sich befreien und einen Schloß bauen.
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Milos

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14

Monday, October 23rd 2006, 10:35pm

@Georg:


natülich kann ich nicht erwarten das jeder sich selbstständig macht, das habe ich auch nie behauotet...

Ich kann aber von "sozialschmarotzern" verlangen das die den arsch hochbekommen, wer auf kosten des Volkes lebt sollte sich nicht damit zufrieden geben und initiative ergreifen.... Perpesktiven für ein besseres Leben gibt es trotz millionen arbeitslose immer noch...

Deutschland ist ein wundervolles land und ermöglicht jeden mehrere Chancen....

Ob nun das System kolabiert oder nicht kann ich nicht sagen. Ich bin auch dagegen so schwarz zu sehen wie du Georg. Ich bin ein positiver Mensch und glaube ohne vorurteile an das gute im Menschen. Wenn ich sehe wie andere Menschen verhungern dann sehe ich das es uns verdammt gut geht und wir hier alle in Germany ein verdammt gutes sorgenfreies leben führen können.
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BunnyBuster

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15

Tuesday, October 24th 2006, 4:42am

Wie dicht wir vielleicht vor dem großen Weltwirtschaftskollaps stehen, oder eben nicht, weiß ja eh keiner von uns mit Bestimmtheit. Dann bin ich immer noch der Auffassung, dass trotzdem jeder das Beste für sich und/oder die Allgemeinheit draus machen sollte.

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16

Wednesday, October 25th 2006, 1:04pm

Wenn der Kollaps kommt wird er radikale Auswirkungen haben.
Zum Beispiel:
Man stelle sich vor die EU würde sich auflösen
Die gesamte deutsche Wirtschaft würde wie die unserer Nachbarn in allen Richtungen wie ein Kartenhaus in sich zusammen fallen. Allein die Preise für Milch und Brot würden sich über Nacht verdoppeln.
Wenn in unserem wirtschaftlich labilen Zustand nun eine Weltwirtschaftskrise zum Ausbruch käme wären die Folgen katastrophal.
Der größte Teil der Bevölkerung würde praktisch über Nacht an einer Hungersnot leiden wie wir sie seit dem Ende des ersten(!) Weltkrieges nicht gesehen haben. In den Großstädten würde die Lage eskalieren und die Regierung in berlin kann sich möglicherweise nicht mehr halten und vielleicht würde sogar ein Bürgerkrieg ausbrechen. Ganz Europa würde schlagartig verarmen und die Inflation würde tausende Tote fordern. Wir wären allesamt abhängig von denen die die Krise unbeschadet überstanden haben (Russland, Amerika, China, vielleicht sogar als einziger europäischer Staat die Schweiz).
mit etwas mehr Pech würde aus dem Bürgerkrieg ein grenzüberschreitender europäischer Krieg, der die schlimmsten möglichen folgen haben kann.
Bin halt Geschichts-Freak

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17

Wednesday, October 25th 2006, 4:21pm

Ja, das ist alles gut möglich! Je weiter die Globalisierung fortschreitet, desto fragiler wird das Konstrukt der einzelnen Volkswirtschaften.

Sollte sich dann nicht die Staatengemeinschaft darauf besinnen, dass es vielleicht möglich wäre, die Globalisierung zur Endkonsequenz zu bringen?

damit wären Hilfsleistungen möglich, für die bspw. die VN ewig sammeln und Klinken putzen müsste...

Georg

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18

Sunday, May 3rd 2009, 1:51pm

Milos am 18.10.2006:

Quoted

Ich bin absolut dagegen das Gehälter offengelegt werden, war mal anderer Meinung aber findes es totaler schwachsinn und nur populistisch was die Linken da machen...


(siehe 5. Beitrag in diesem Thread)

Zum Glück sind wir heute Stück weiter und die Topgehälter sollen nicht nur offengelegt sondern auch "gedeckelt" werden.
Kaum vorstelbar, wenn die Topgehälter immr noch geheim wären.
Als nächstes Ziel für die kommenden Jahre: das Umverteilen des Geldvermögens von unten nach oben wird gestoppt.
Als erster Schritt dazu: Reichensteuer, später Erbschaftsteuer und in weiterer Zukunft Grundsicherung und Grundeinkommen.
Entwickelt sich die Volkswirtschaft unterwartet weiter in neofeudale Richtung, wird daß Blut auf den Straßen fließen.

http://www.zeit.de/online/2009/18/interview-hartz-iv
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19

Sunday, June 7th 2009, 6:30pm

Ist das eine Drohung Georg?

Gegen eine Vermögenssteuer ist nichts einzuwenden. Leistung muss sich aber weiterhin lohnen. Es lohnt für den Mittelstand weder, die obere noch die untere Parasitenschicht zu ernähren. Daher bin ich für eine Aurechterhaltung der Agenda 2010 und zusätzlich einer wiederbelebung der Vermögenssteuer sowie Reform der Erbschaftssteuer. Alles zugunsten der einzig produktiven Schicht in diesem Lande; des Mittelstands.

Georg

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20

Monday, June 8th 2009, 10:41am

@ Bunny
Es ist keine Drohung, denn wem sollte ich denn damit drohen? Politikern?
Als ob sie so was jücken würde. Es ist eine Schlußfolgerung.
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