In der letzten paar Jahren habe ich einen Wandel meiner politischen und zum Teil der wirtschaftlichen Ansichten vollzogen.
War ich von paar Jahren noch ein CDU Wähler und recht freimarktwirtschaftlich orientiert, will ich heute mit der CDU nichts mehr am Hut haben (übrigens mit der SPD auch nichts!)
Vielleicht braucht man Zeit um gewiße Sachverhalte zu erkennen und einige vor uns steht das noch bevor- vielleicht.
Bevor ich aber zum Kommunisten abgestempelt werde, möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, daß ich der Kommunismus verabscheue.
Das komunistische System zerstört in der Gesellschaft jegliche Form der Selbständigkeit, Eigenverantwortung und Mitverantwortung. Die Folgen des Kommunismus sind allgemein bekannt.
Auf der anderen Seite steht der Kapitalismus, der zunehmend in Form des Raubkapitalismus übergeht.
Meine plözliche Abneigung zu CDU kam mit der Erkenntnis, daß die Patei nicht dem Volk diene, sondern die Interessen der Machthaber verfolge.
Die Machthaber sind wiederum Personen, die über immenses Kapital besitzen und in der Lage sind die Wirtschaft in der ganzen Welt zu ihrem Vorteil zu manipulieren.
Die Namen der Machthaber tauchen nicht auf der
Forbes Listeder reichsten Menschen der Welt auf.
Wie komme ich darauf?
Alleine Staat USA hat 8 Billionen $ Schulden, Deutschland über 2 Billionen ?. In übrigen Länder der Welt sieht es nicht anders aus.
Dazu kommen noch die Verschuldung der Privathaushalte und die Verschuldung der Unternehmen, die in den USA recht großen Betrag ausmachen.
Schulden stehen aber den Vermögen gegenüber.
Wenn dann der angeblich reichste Mensch der Welt Bill Gates "nur" 50 Milliarden Dollar sein Eigen nennen darf, wo ist dann der Rest von den Billionen?
Nun, Geld regiert die Welt. Das Problem des (Raub-)Kapitalismus befindet sich in der Tatsache, daß es von der Masse zu immer weniger Menschen an der Spitze der Reichtumskala fließt.
Die Machtkonkurrenz in der Oberstliga wird mit der Zeit immer kleiner, bis uns eines Tages eine Handvoll Menschen, die Regeln nach ihren Ermessen diktiert. Die einzelne Regierungen fungieren dann als nur die exekutive Kraft, die die Menschen in die Arbeit bringt und Steuer auftreibt. Versucht eine Regierung den Widerstand zu leisten, schon fließt das Kapital ab, die Werkstore werden geschloßen. Es drägt siich schon der Begriff des Wirtschaftsembargos auf.
Ob ich damit übertreibe?
Vielleicht nur ein Tick. Die Beweise, daß sich die Übertreibung in Grenzen hält gibt es auch.
Die Großkonzerne in Deutschland zahlen so gut wie keine Steuern, die zahlt der kleine Mann und davon immer mehr.
Wird ein Konznern wie Benq zerschlagen, tauchen da Investoren wieder auf, aber wenn für sie die Belegschaft zuerst gar keine Löhne kostet, weil der Staat sie zahlen soll.
Im Laufe der Zeit wird sich so was in eine moderne Form der versteckten Diktatur entwickeln.
Ein Blick in die Geschichte ist immer was wert.
Die MAcht der Gewerkschaft und der wahren Linken Parteien hat es ermöglich dem Ausbeutezug zu stoppen.
Heute ist alles global vernentzt. Ein Großinvestor ist nicht fest an einem Standort gebunden. Gefällt ihm was nicht in Europa, geht er nach Asien.
Heute müßten die Gewerkschaften und linken Parteien auch global agieren um den Widerstand gegen neuen Ausbeutezug zu leisten.
Lateinamerikaner sind da wohl am weitesten fortgeschritten,
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wenn der Rest der Welt aber nicht mitzieht, wird sich kaum was ändern.
Es ist unwichtig ob ein Mann wie Gysi, Lafontaine oder sonst jemand an der Spitze der Linken Partei steht. Wichig ist, daß die Partei ihre Ziele realisiert und sich nicht verkaufen läßt wie das bei SPD und CDU der Fall ist.
Was wir brauchen ist die alte soziale Marktwirtschaft und keine Verbesserungsvorgaben Made in USA.
Denkt darüber nach.