Jeder Unternehmer versucht Kosten einzusparen und da sich zur Zeit jedes Produkt über den Preis definiert, wird sich das auch nicht ändern. Das verhalten erzeugt Billijobs, von denen man in den alten Eu-Staaten nicht leben kann. Wobei unsere polnischen Nachbarn das auch zu spüren bekommen werden.
Das mit den Unternehmen und Preisen stimme ich voll zu, ich weiß aber nicht woran Du denkst in dem Du sagst, daß das Erzeugen der Billigjobs unsere polnische Nachbarn zu spüren bekommen?
Wenn bei uns 5 ?/h als Billigjob gerwertet wird, ist das für polnische Verhälnisse schon überragnend. Damit wir den Polen Konkurrenz machen, müßten die 1 ? Jobs zum Standard werden, denn dann würde sich nicht mehr für Polen lohnen bei uns zu arbeiten, bzw. die deutschen Unternehmen würden dann ihre Produktion nicht mehr nach Osten verlagern.
Ich gehe aber davon aus, daß es so schnell bei uns die Löhne nicht rutschen werden, somit Entwarnung für die Billigarbeiter aus dem Osten.
Auf lange sicht stimme ich aber Geroge zu, das der Kapitalismus am Ende ist, nur die Alternative dazu hat auch nicht funktioniert
Kommunismus ist keine Alternative - das System ist noch schlimmer, es pflegt auch den Zinseszinssystem und dazu erstickt die Eigeninitiative der Einzelnen. Als Folge, es fehlt an Allem überall obwohl jeder Arbeit hat, die ihm aber nicht viel bringt, weil für das verdiente Geld kaum Güter zu kaufen gibt.
Der technischer Fortschritt wird enorm verlangsamt, das Geldsystem kollabiert fast ständigt. Das System als Ganzes wird nur noch über ständig hohe Inflationsraten (massive Produktion des Papiergeldes) am Leben erhalten.
Leider beifindet sich Kapitalisums momentan in der Phase, wo die Schulden galopieren und der Staat sich immer weiter verschulden muß.
Die Folge, Leistungen des Saates werden auf Minimum gekürzt, die Steuern müßten steigen.
Aber auch wenn der Staat seine Leistungen sogar auf Null reduzieren würde, so ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Zinseszinseffekt, alles überrannt hat.
Um das System zu erhalten, müßte man auf die kommunistischen Methoden zurückgreifen - massive Geldausweitung und hohe Inflation - höher als die Zinsraten der Schulden - die Gläubiger wären dann enteignet indem man sie mit wertlosem Geld abspeisen würde.
Das ist aber in usererer globalisierten Welt schwer durchzusetzen.
Wenn USA Inflation produziert, exportieren sie damit Deflation nach Europa und Asien. So was lassen sich die einzelnen Zentralbanken aber nicht gefallen und stützen dann den Dollarpreis. Umgekehrt das Gleiche.
Möglichkeit einer globalen Inflation gibt es jedoch!
Wenn alle Währungen gleichzeitig gegenüber Rohstoffen abwerten,
dh. wenn die Rohstoffpreise global in jeder Währung stark ansteigen.
Schaut Euch mal sie Rohstoffpreise, da wurde bereits zum Einstieg geklingelt.
An dieser Stelle möchte ich nochmal auf den Rogers-Index-Zertifikat verweisen.
Die Chance des Jahrhunderts
Alternative wäre ein System ohne den Zinseszins.